Alt-Hausen

(Alt-)Hausen hat etwa 6800 Einwohner und ist ein Stadtteil im Grünen. Das ehemalige Mühlendorf liegt am linken Niddaufer und wurde 1910 eingemeindet. Die Nidda und der Volkspark Niddatal laden zum Spazierengehen, Joggen oder Radfahren ein.
Das Brentanobad, bildet quasi die Grenze zwischen Hausen und Rödelheim und ist das größte Freibad Hessens. Mit dem Hausener Bad (1904), einst am Niddastrand gelegen und 1961 in ein Beckenbad umgewandelt, verfügt der Stadtteil über ein weiteres Freibad.

In Hausen ist die Japanische Schule für das gesamte Rhein-Main-Gebiet eingerichtet worden und im Jahr 2000 nahm das französische Victor-Hugo Gymnasium den Betrieb auf.
An der Ludwig-Landmann-Straße steht mit der russisch-orthodoxen Kirche (1967), die dem Heiligen Nikolaus von Myra geweiht ist, eine hochinteressante Kirche, östlicher Baukunst.

Ein bauliches Wunderwerk ist die von Ernst May nach dem Bauhausideal erbaute und zwischen Hausen und Praunheim gelegene Siedlung Westhausen (1929-1931). Der hohe Schornstein der früheren Zentralwaschküche an der Ludwig-Landmann-Straße gilt als das "Westhausener Wahrzeichen".

1950 wurde der Bezirksfriedhof West als zweitgrößte Ruhestätte in Frankfurt am Nordrand der Siedlung eingeweiht. Ihm wurde 1958 ein italienischer Kriegsopferfriedhof angeschlossen.

Zum Gedenken an den in 1970 verstorbenen Frankfurter Oberbürgermeister erhielt die 1972 errichtete Siedlung westlich der Praunheimer Landstraße an der Nidda den Namen
«Willi-Brundert-Siedlung».

Seit Anfang der 80er Jahre beherbergt eine ehemalige Brotfabrik (1875) das Internationale Kulturzentrum «Brotfabrik». Hier präsentieren international bekannte KünstlerInnen vor allem Weltmusik, Salsa, Folk und Jazz.
Im Industriehof Hausen sind in den letzten Jahren eine moderne Wohnsiedlung sowie Unternehmen des Dienstleistungsgewerbe entstanden.

Das neue Domizil der Deutschen Börse wurde hier im Jahr 2000 errichtet. Acht Hochhäuser sind untereinander durch gläserne Treppenhäuser verbunden, symmetrisch in der Mitte liegt die große gläserne Eingangshalle. Hier ist neben der Verwaltung auch der Computerhandel Xetra untergebracht.